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Barbe

(Barbus barbus)

 

 

Wesentliche Merkmale: lang gestreckter, schlanker Körper mit einem unterständigen Maul und wulstigen Lippen. Vier Bartfäden am Oberlippenrand. Je nach Aufenthaltsort kann die Farbe stark variieren. Der Rücken ist meist braun bis graugrün, die Flanken sind heller und  glänzen goldfarben. Der  Bauch ist weiß und schimmert oft rötlich.

Der Laich ist giftig, aber nicht tödlich.

 

Lebensräume: die Barbe bewohnt als gesellig lebender Grundfisch schnell fließende, größere Flüsse und Ströme mit klarem sauerstoffreichem Wasser und Sand- oder Kiesgrund (Barbenregion). Tagsüber hält sie sich meist in Bodennähe in stärkeren Strömungen auf  und geht erst mit Beginn der Dämmerung auf Nahrungssuche. Zur Laichzeit (Mai-Juli) ziehen die Barben in großen Schwärmen flussaufwärts, um ihre in der Äschenregion gelegenen Laichgebiete aufzusuchen. Friedfisch.

 

Nahrung: die Barbe bevorzugt wirbellose Tiere, wie Köcherfliegenlarven, Libellenlarven, Eintagsfliegenlarven und Kugelmuscheln.

 

Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 30 50cm, in Ausnahmefällen bis zu 90cm und ein Gewicht bis zu 8kg. Lebensdauer bis zu 13 Jahren und mehr.